Crusoe hat laut TechCrunch bestätigt, dass ein unfertiges Rechenzentrumsprojekt in Südost-Wyoming an Google verkauft wurde. Die Denver-basierte Firma, die TechCrunch zufolge kürzlich bewertet wurde, hatte das Projekt gemeinsam mit dem Blackstone-unterstützten Infrastrukturunternehmen Tallgrass angekündigt, mit dem Ziel, es auf 10 Gigawatt Leistung auszubauen.
Warum der Verkauf aufschlussreich ist
Nach Angaben von TechCrunch soll Google Bedenken zu Kosten und Bauzeitplan unter Crusoes Management geäußert haben, bevor es die Entwicklung übernahm. Google hatte zuvor vergeblich versucht, das Projekt als Kunde zu übernehmen. Den Kaufpreis nannte Google nicht; angekündigt sind Investitionen von 17 Milliarden Dollar in den Campus.
Einordnung
Der Fall zeigt laut TechCrunch, wie schwer es unabhängigen Rechenzentrumsentwicklern fallen kann, große Projekte termin- und budgetgerecht umzusetzen, etwa wegen Equipment- und Strombeschaffung sowie wachsendem Widerstand lokaler Gemeinden. Die vorliegenden Quellen lassen nicht erkennen, wie sich das auf andere Großprojekte auswirkt. Google arbeitet laut Bericht weiterhin mit Crusoe zusammen, das ein weiteres Rechenzentrum für Google nahe Amarillo, Texas, baut.
Quellen
Redaktionell verantwortet von Ideal Syka. Quellen und Arbeitsweise: Redaktion & Methode. Hinweise und Korrekturen: ai@i6eal.de.




