Laut einem internen Rundschreiben, über das das IT-Magazin 404 Media berichtet, müssen Mitarbeitende des Schweizer IT-Unternehmens Proton erneut zu einem Gespräch, in dem sie darlegen sollen, wie sie KI einsetzen. Das Schreiben nennt als mögliche Folgen "Änderungen hinsichtlich der Aufgaben, Zuständigkeiten und der weiteren Beschäftigung". Nach Angaben von 404 Media sucht das Unternehmen Menschen, die KI-Fähigkeiten in bessere Produkte und neue Arbeitsweisen übersetzen können.
Wer führt die Gespräche?
Die Gespräche führen laut Bericht nicht die direkten Vorgesetzten, sondern eine Gruppe "hochrangiger Beschäftigter", die bereits "starke KI-Fähigkeiten" gezeigt haben soll. Laut Rundschreiben sollen die KI-Interviews zwischen dem 4. und 11. November stattfinden. Nicht alle Beschäftigten sind betroffen; wie sich die Auswahl zusammensetzt, blieb zunächst unklar.
Unternehmensreaktion
Proton wollte sich gegenüber 404 Media zu dem Schreiben nicht äußern. Später erklärte das Unternehmen laut Bericht, es baue keine Stellen ab und nutze KI nicht als Vorwand dafür. Das Rundschreiben selbst räumt laut 404 Media ein, dass die Ankündigung Unsicherheit auslösen könnte.
Einordnung
Der Fall zeigt, dass KI-Kompetenz in Unternehmen zunehmend als Auswahl- und Bewertungskriterium auftauchen kann. Ob sich daraus Veränderungen für die Belegschaft ergeben, ist laut den vorliegenden Angaben offen.
Quellen
Redaktionell verantwortet von Ideal Syka. Quellen und Arbeitsweise: Redaktion & Methode. Hinweise und Korrekturen: ai@i6eal.de.




