Laut einem Bericht von TahawulTech.com, der sich auf Bloomberg beruft, hat Nvidia-CEO Jensen Huang Pläne skizziert, 2 Milliarden Dollar in Europa zu investieren, um die Verbreitung von KI-Technologie und den Einsatz der Produkte des Unternehmens zu fördern. Die neuen Mittel kämen laut Huang zusätzlich zu den 8 Milliarden Dollar, die Nvidia dem Kontinent zuvor zugesagt hatte.
Neue Finanzierungen und Fokus auf offene Modelle
Huang kündigte außerdem neue Finanzierungen für die französischen Start-ups Doctolib, Genesis AI, Pigment und Entalpic an. Zudem warb er für offene Modelle: Deren geringere Kosten und größere Flexibilität könnten Europa helfen, den Abstand zu den USA bei fortgeschrittener KI zu verringern. Nvidia ist ein wichtiger Partner des französischen Unternehmens Mistral AI, das offene Modelle mit veröffentlichten Gewichten entwickelt; Nvidia hat dort investiert und liefert Beschleuniger für deren Rechenzentren. Huang sagte laut Bloomberg: „Offene Modelle sind wichtig, weil sie für Sprachen und für die eigene Souveränität angepasst werden können."
Was das für Unternehmen bedeuten kann
Für deutsche Unternehmen könnte mehr Kapital in europäische KI-Infrastruktur und offene Modelle langfristig die Auswahl an Alternativen zu US-Anbietern erweitern. Ob und wann diese Investitionen tatsächlich fließen und welche konkreten Angebote daraus entstehen, ist laut den vorliegenden Angaben noch offen. Die Meldung beruht auf Berichten über Äußerungen Huangs; eine verbindliche Zusage im Sinne eines abgeschlossenen Vertrags ist daraus nicht ersichtlich.
Quellen
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