Im Detail
- 518 Milliarden Dollar für vier neue Speicher-Fabs im Südwesten Südkoreas, plus 52 Milliarden für HBM-Verpackungs-Hub in der Zentralregion.
- 356 Milliarden Dollar für KI-Rechenzentren durch SK, GS, Naver und andere bis 2035.
- Präsident Lee nennt 2026 das Jahr, in dem Südkorea sich als unverzichtbare Industriemacht etablieren muss; bestehende Kapazitäten in Yongin und Pyeongtaek sind ausgelastet.
- Investitionen reagieren auf weltweite Speicherchip-Knappheit (‚RAMageddon') durch KI-Boom; Samsung und SK Hynix profitieren von Rekordnachfrage.
Warum es zählt
Dies ist ein strategisches Signal: Südkorea positioniert sich als globaler KI-Hardware-Lieferant und sichert sich Rohstoff-Unabhängigkeit. Für deutsche Unternehmen bedeutet das stärkere Konkurrenz bei Chip-Beschaffung und mögliche Preisvolatilität – gleichzeitig entstehen neue Lieferketten-Optionen.
Für dich Prüfe deine Chip-Lieferketten: Südkoreanische Kapazitätsausbauten könnten mittelfristig Engpässe lindern, aber kurzfristig Preise unter Druck setzen.