[{"data":1,"prerenderedAt":30},["ShallowReactive",2],{"nr-de-seattle-times-newsday-sue-openai-microsoft":3},{"slug":4,"title":5,"dek":6,"date":7,"time":8,"publishedAt":9,"updated":10,"updatedAt":10,"dateFmt":11,"updatedFmt":10,"kind":12,"tier":13,"author":14,"authorName":15,"topics":16,"tracker":22,"trackerLabel":23,"headlineStat":24,"image":25,"ogImage":26,"imageAlt":5,"csv":10,"minutes":27,"words":28,"html":29},"seattle-times-newsday-sue-openai-microsoft","Seattle Times und Newsday klagen gegen OpenAI und Microsoft","Zwei weitere große US-Nachrichtenmedien werfen OpenAI und Microsoft vor, ihre Inhalte ohne Erlaubnis zum KI-Training zu nutzen. Die Klagen häufen sich – und treffen Microsoft besonders hart.","2026-09-06","07:21","2026-09-06T07:21:00+02:00","","6. September 2026","news","standard","ideal-syka","Ideal Syka",[17,18,19,20,21],"Urheberrecht","Generative KI","OpenAI","Microsoft","Journalismus","\u002Feu-digitalrecht-ticker","Digitalrecht & KI-Regulierung","Zwei weitere US-Publikationen klagen","\u002Fnewsroom\u002Fimg\u002Fseattle-times-newsday-sue-openai-microsoft.webp","\u002Fog-nr\u002Fseattle-times-newsday-sue-openai-microsoft.de.png",2,402,"\u003Cp>Die \u003Cstrong>Seattle Times\u003C\u002Fstrong> und \u003Cstrong>Newsday\u003C\u002Fstrong> haben Klage gegen OpenAI und Microsoft eingereicht. Der Vorwurf: Die Unternehmen hätten ihre journalistischen Inhalte ohne Genehmigung zum Training von KI-Modellen wie \u003Cstrong>ChatGPT\u003C\u002Fstrong> und \u003Cstrong>Copilot\u003C\u002Fstrong> verwendet. Damit reihen sich die beiden Publikationen in eine wachsende Welle von Urheberrechts-Prozessen ein, die seit 2023 die KI-Branche erschüttern.\u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Kurz &amp; knapp\u003C\u002Fh2>\n\u003Cul>\n\u003Cli>\u003Cstrong>Seattle Times\u003C\u002Fstrong> und \u003Cstrong>Newsday\u003C\u002Fstrong> reichen Klage gegen \u003Cstrong>OpenAI und Microsoft\u003C\u002Fstrong> ein\u003C\u002Fli>\n\u003Cli>Vorwurf: Journalistische Inhalte wurden ohne Erlaubnis zum KI-Training genutzt\u003C\u002Fli>\n\u003Cli>\u003Cstrong>New York Times\u003C\u002Fstrong> hatte bereits 2023 ähnliche Klage eingereicht; weitere Publikationen folgten\u003C\u002Fli>\n\u003Cli>Besonderheit: \u003Cstrong>Microsoft\u003C\u002Fstrong> und \u003Cstrong>OpenAI\u003C\u002Fstrong> hatten \u003Cstrong>Seattle Times\u003C\u002Fstrong>-Projekte und Fellowships finanziert\u003C\u002Fli>\n\u003C\u002Ful>\n\u003Ch2>Die Argumentation: &quot;Eine Schlange, die ihren Schwanz frisst&quot;\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Die Kläger beschreiben generative KI in ihrer Beschwerde als fundamentale Bedrohung für den Journalismus. Die Formulierung ist deutlich:\u003C\u002Fp>\n\u003Cblockquote>\n\u003Cp>&quot;AI products like ChatGPT and CoPilot are touted as producers of content, but in fact they are rapacious consumers, devouring human-authored content and delivering back to the world copies and derivative imitations of that same original content they consumed to achieve their commercial objectives.&quot;\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fblockquote>\n\u003Cp>Die Klage warnt davor, dass die Journalismusbranche durch KI &quot;broken beyond repair&quot; – irreparabel zerstört – werden könnte. Das ist keine neue Argumentation, aber sie wird von immer mehr etablierten Medienunternehmen vorgebracht.\u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Eskalation seit der New York Times\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Den Anfang machte die \u003Cstrong>New York Times\u003C\u002Fstrong> 2023 mit ihrer Klage gegen OpenAI und Microsoft. Seitdem haben sich weitere Publikationen angeschlossen. Die Seattle Times fällt besonders auf: Microsoft und OpenAI hatten die Zeitung selbst mit Mitteln für Journalismus-Projekte und Fellowships unterstützt – eine Ironie, die die Klage unterstreicht.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Microsoft reagierte überraschend: Ein Sprecher teilte dem Portal GeekWire mit, das Unternehmen sei &quot;surprised by the lawsuit&quot; und wolle &quot;always happy to sit down and explore solutions to this type of dispute.&quot; Das klingt nach Verhandlungsbereitschaft – oder nach Schadenskontrolle.\u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Was das für deutsche Unternehmen bedeutet\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Diese Klagen sind nicht nur ein US-amerikanisches Phänomen. Für deutsche Medienhäuser, Verlage und Content-Produzenten stellt sich die gleiche Frage: Wer kontrolliert, wie ihre Inhalte in KI-Systemen landen? Die deutschen Gerichte werden ähnliche Fälle wahrscheinlich bald sehen – und die Urteile in den USA könnten als Präzedenzfälle wirken. Unternehmen sollten prüfen, ob ihre Nutzungsbedingungen und Lizenzverträge KI-Training explizit ausschließen oder regeln. Gleichzeitig zeigt sich: Die großen KI-Anbieter sind bereit zu verhandeln, wenn der Druck hoch genug wird.\u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Quellen\u003C\u002Fh2>\n\u003Cul>\n\u003Cli>\u003Ca href=\"https:\u002F\u002Ftechcrunch.com\u002F2026\u002F09\u002F05\u002Fseattle-times-and-newsday-are-the-latest-publications-to-sue-openai-and-microsoft\u002F\">TechCrunch\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fli>\n\u003C\u002Ful>\n\u003Cp>\u003Cem>Redaktionell verantwortet von \u003Ca href=\"\u002Fautor\u002Fideal-syka\">Ideal Syka\u003C\u002Fa>. Quellen und Arbeitsweise: \u003Ca href=\"\u002Fredaktion\">Redaktion &amp; Methode\u003C\u002Fa>. Hinweise und Korrekturen: \u003Ca href=\"mailto:ai@i6eal.de\">ai@i6eal.de\u003C\u002Fa>.\u003C\u002Fem>\u003C\u002Fp>\n",1788672510252]