[{"data":1,"prerenderedAt":30},["ShallowReactive",2],{"nr-de-openai-externe-dienstleister-lesen-chatgpt-prompts":3},{"slug":4,"title":5,"dek":6,"date":7,"time":8,"publishedAt":9,"updated":10,"updatedAt":10,"dateFmt":11,"updatedFmt":10,"kind":12,"tier":13,"author":14,"authorName":15,"topics":16,"tracker":22,"trackerLabel":23,"headlineStat":24,"image":25,"ogImage":26,"imageAlt":5,"csv":10,"minutes":27,"words":28,"html":29},"openai-externe-dienstleister-lesen-chatgpt-prompts","OpenAI lässt externe Mitarbeiter ChatGPT-Prompts von Nutzern bewerten","Golem hat anhand von Unterlagen recherchiert: OpenAI beschäftigt externe Dienstleister, die Chatverläufe von Nutzern lesen und bewerten, um das Modell zu verbessern. Das wirft Fragen zur Datenschutz-Compliance auf.","2026-09-16","05:17","2026-09-16T05:17:00+02:00","","16. September 2026","news","standard","ideal-syka","Ideal Syka",[17,18,19,20,21],"Datenschutz","OpenAI","ChatGPT","DSGVO","Transparenz","\u002Feu-digitalrecht-ticker","EU-Digitalrecht","Externe Dienstleister lesen echte ChatGPT-Nutzer-Prompts","\u002Fnewsroom\u002Fimg\u002Fopenai-externe-dienstleister-lesen-chatgpt-prompts.webp","\u002Fog-nr\u002Fopenai-externe-dienstleister-lesen-chatgpt-prompts.de.png",2,436,"\u003Cp>OpenAI arbeitet bei der Verbesserung von ChatGPT mit \u003Cstrong>externen Dienstleistern zusammen, die Chatverläufe von Nutzern lesen und bewerten\u003C\u002Fstrong>. Das hat Golem anhand von Unterlagen recherchiert. Die Mitarbeiter dieser Dienstleister haben demnach Zugriff auf echte Nutzerprompts und -gespräche – ein Praxis, die erhebliche Datenschutzfragen aufwirft, besonders für Nutzer in der EU und Deutschland.\u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Kurz &amp; knapp\u003C\u002Fh2>\n\u003Cul>\n\u003Cli>\u003Cstrong>Externe Mitarbeiter lesen Chatverläufe\u003C\u002Fstrong>: OpenAI beschäftigt Dienstleister, die echte Nutzergespräche aus ChatGPT zur Modellverbesserung analysieren\u003C\u002Fli>\n\u003Cli>\u003Cstrong>Unterlagen als Beleg\u003C\u002Fstrong>: Golem hat anhand von Unterlagen recherchiert und diese Praxis dokumentiert\u003C\u002Fli>\n\u003Cli>\u003Cstrong>Datenschutz-Implikation\u003C\u002Fstrong>: Nutzerdaten werden an externe Parteien weitergegeben\u003C\u002Fli>\n\u003Cli>\u003Cstrong>Besonders relevant für Deutschland\u003C\u002Fstrong>: Die DSGVO könnte hier Grenzen setzen, wenn keine angemessenen Schutzmaßnahmen oder Transparenz vorliegen\u003C\u002Fli>\n\u003C\u002Ful>\n\u003Ch2>Was OpenAI tut\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Die recherchierten Unterlagen zeigen, dass OpenAI ein System nutzt, bei dem \u003Cstrong>externe Kontraktoren Chatverläufe bewerten und annotieren\u003C\u002Fstrong>. Das ist an sich ein bekanntes Verfahren im Machine Learning – menschliches Feedback hilft dabei, Modelle zu verfeinern und unerwünschte Ausgaben zu reduzieren. Allerdings ist die praktische Umsetzung hier kritisch: Echte Nutzerdaten, die möglicherweise sensible Informationen enthalten, landen auf den Rechnern von Dienstleistern, die nicht direkt bei OpenAI angestellt sind.\u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Die DSGVO-Frage\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Für deutsche und europäische Nutzer stellt sich die zentrale Frage: \u003Cstrong>Sind diese Datenverarbeitungen DSGVO-konform dokumentiert und transparent kommuniziert?\u003C\u002Fstrong> Die Datenschutzgrundverordnung verlangt, dass Nutzer informiert werden, wenn ihre Daten an Dritte weitergegeben oder für neue Zwecke verarbeitet werden. Ob OpenAI diese Anforderungen erfüllt – etwa in den Nutzungsbedingungen oder einer Datenschutzerklärung – ist aus der Golem-Recherche nicht unmittelbar klar.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Zudem müssen \u003Cstrong>Auftragsverarbeiter\u003C\u002Fstrong> (also externe Dienstleister, die Daten im Auftrag von OpenAI verarbeiten) angemessene Sicherheitsmaßnahmen treffen. Wer diese Dienstleister sind, wo sie sitzen und welche Sicherheitsstandards sie einhalten, bleibt oft im Dunkeln.\u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Was das für dich bedeutet\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Wenn du ChatGPT nutzt – privat oder beruflich – solltest du dir bewusst sein, dass deine Prompts und Gesprächsinhalte möglicherweise von Menschen außerhalb von OpenAI gelesen werden. Das ist nicht automatisch illegal oder unethisch, aber es ist ein \u003Cstrong>erheblicher Unterschied zu dem, was viele Nutzer erwarten\u003C\u002Fstrong>. Besonders problematisch wird es, wenn du sensible Informationen, Geschäftsgeheimnisse oder personenbezogene Daten in ChatGPT eingibst – diese könnten dann in den Händen von Dienstleistern landen, über deren Vertrauenswürdigkeit du nichts weißt.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Für deutsche Unternehmen bedeutet das: \u003Cstrong>Vorsicht bei der Nutzung von ChatGPT für unternehmenskritische Aufgaben\u003C\u002Fstrong>. Wenn du Kundendaten, Verträge oder interne Informationen in das Tool eingibst, könnten diese durch die Weitergabe an externe Bewerter das Unternehmen in Compliance-Probleme bringen – insbesondere unter der DSGVO oder wenn Kunden-Daten betroffen sind. Eine klare Datenschutz-Policy und möglicherweise Datenschutz-Folgenabschätzung sind hier angebracht.\u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Quellen\u003C\u002Fh2>\n\u003Cul>\n\u003Cli>\u003Ca href=\"https:\u002F\u002Fwww.golem.de\u002Fnews\u002Fdatenschutz-bei-ki-openai-laesst-ki-prompts-von-menschen-lesen-2609-213015.html\">Golem\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fli>\n\u003C\u002Ful>\n\u003Cp>\u003Cem>Redaktionell verantwortet von \u003Ca href=\"\u002Fautor\u002Fideal-syka\">Ideal Syka\u003C\u002Fa>. Quellen und Arbeitsweise: \u003Ca href=\"\u002Fredaktion\">Redaktion &amp; Methode\u003C\u002Fa>. Hinweise und Korrekturen: \u003Ca href=\"mailto:ai@i6eal.de\">ai@i6eal.de\u003C\u002Fa>.\u003C\u002Fem>\u003C\u002Fp>\n",1789553681278]