[{"data":1,"prerenderedAt":30},["ShallowReactive",2],{"nr-de-meta-kills-muse-image-consent-feature":3},{"slug":4,"title":5,"dek":6,"date":7,"time":8,"publishedAt":9,"updated":10,"updatedAt":10,"dateFmt":11,"updatedFmt":10,"kind":12,"tier":13,"author":14,"authorName":15,"topics":16,"tracker":22,"trackerLabel":23,"headlineStat":24,"image":25,"ogImage":26,"imageAlt":5,"csv":10,"minutes":27,"words":28,"html":29},"meta-kills-muse-image-consent-feature","Meta zieht Muse-Feature zurück – KI-Porträts ohne Zustimmung gestoppt","Meta hat eine Funktion seines neuen Bildgenerierungs-Modells Muse Image nach massiver Kritik innerhalb weniger Tage wieder abgeschaltet. Das Feature ermöglichte es, KI-Fotos von Instagram-Nutzern zu erstellen – ohne deren Einwilligung.","2026-07-12","19:58","2026-07-12T19:58:00+02:00","","12. Juli 2026","news","standard","ideal-syka","Ideal Syka",[17,18,19,20,21],"KI-Regulierung","Datenschutz","Generative KI","Meta","DSGVO","\u002Feu-ai-act-fahrplan","EU AI Act","Abschaltung nach wenigen Tagen","\u002Fnewsroom\u002Fimg\u002Fmeta-kills-muse-image-consent-feature.webp","\u002Fog-nr\u002Fmeta-kills-muse-image-consent-feature.de.png",2,401,"\u003Cp>Meta hat eine Funktion seines neuen Bildgenerierungs-Modells Muse Image nach massiver Kritik innerhalb weniger Tage wieder abgeschaltet. Das Feature ermöglichte es, KI-Fotos von Instagram-Nutzern zu erstellen – ohne deren Einwilligung.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Die Funktion funktionierte denkbar einfach: Nutzer konnten andere Menschen durch das Erwähnen ihres öffentlichen Instagram-Accounts (@-Mention) als Vorlage für AI-generierte Bilder verwenden. Keine Zustimmung nötig, nur der Benutzername. Besonders problematisch: Das Feature war standardmäßig aktiviert. Wer nicht möchte, dass die eigenen Fotos so verwendet werden, musste sich manuell über die Instagram-Einstellungen abmelden.\u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Kurz &amp; knapp\u003C\u002Fh2>\n\u003Cul>\n\u003Cli>\u003Cstrong>Meta schaltete das Muse-Image-Feature ab\u003C\u002Fstrong>, das KI-Porträts von Instagram-Nutzern ohne Einwilligung ermöglichte\u003C\u002Fli>\n\u003Cli>Das Feature war \u003Cstrong>standardmäßig aktiviert\u003C\u002Fstrong> – Opt-out statt Opt-in war erforderlich\u003C\u002Fli>\n\u003Cli>Meta gab zu: \u003Cstrong>&quot;this feature missed the mark&quot;\u003C\u002Fstrong> (dieses Feature verfehlte sein Ziel)\u003C\u002Fli>\n\u003Cli>Die Abschaltung erfolgte \u003Cstrong>wenige Tage nach der Ankündigung\u003C\u002Fstrong> unter Druck von Kritikern\u003C\u002Fli>\n\u003C\u002Ful>\n\u003Ch2>Das Datenschutz-Problem\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Das Konzept war von Anfang an problematisch. Meta wollte laut eigener Aussage &quot;ein nützliches kreatives Werkzeug anbieten und den Menschen Kontrolle darüber geben, ob ihre öffentlichen Inhalte auf diese Weise referenziert werden können.&quot; Doch die Realität sah anders aus: Statt echte Kontrolle zu geben, zwang Meta Nutzer in die defensive Position, sich aktiv abmelden zu müssen.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>In Europa hätte das Feature ohnehin nicht lange bestanden. Die strengeren Datenschutzbestimmungen – insbesondere die DSGVO – stellen solche Praktiken in Frage. Meta dürfte das geahnt haben und zog die Reißleine, bevor regulatorischer Druck von außen kam.\u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Parallelen zu OpenAI – und ein warnendes Beispiel\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Laut Bericht könnte Meta die Idee von OpenAI übernommen haben. OpenAIs Sora-App bot ähnliches an: Nutzer konnten &quot;Cameos&quot; von sich selbst erstellen und – mit Erlaubnis – anderen erlauben, diese in Videos zu verwenden. Der entscheidende Unterschied: Bei Sora war Zustimmung erforderlich. Trotzdem verlor die Funktion schnell an Interesse, nachdem der anfängliche Hype vorbei war.\u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Was das für deutsche Unternehmen bedeutet\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Die schnelle Kehrtwende zeigt, wie wichtig \u003Cstrong>Consent-by-Design\u003C\u002Fstrong> bei KI-Features ist – gerade wenn personenbezogene Daten im Spiel sind. Deutsche Firmen, die mit KI arbeiten, sollten das als Signal verstehen: Opt-in statt Opt-out ist nicht nur ethisch geboten, sondern wird zunehmend zur regulatorischen Erwartung. Der EU AI Act und die DSGVO machen deutlich, dass Datenschutz kein Hindernis für Innovation ist, sondern deren Grundlage. Wer das ignoriert, riskiert nicht nur Reputationsschaden wie Meta, sondern auch empfindliche Strafen.\u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Quellen\u003C\u002Fh2>\n\u003Cul>\n\u003Cli>\u003Ca href=\"https:\u002F\u002Fthe-decoder.com\u002Fmeta-kills-muse-image-feature-that-let-anyone-generate-ai-photos-of-instagram-users-without-consent\u002F\">The Decoder\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fli>\n\u003C\u002Ful>\n\u003Cp>\u003Cem>Redaktionell verantwortet von \u003Ca href=\"\u002Fautor\u002Fideal-syka\">Ideal Syka\u003C\u002Fa>. Quellen und Arbeitsweise: \u003Ca href=\"\u002Fredaktion\">Redaktion &amp; Methode\u003C\u002Fa>. Hinweise und Korrekturen: \u003Ca href=\"mailto:ai@i6eal.de\">ai@i6eal.de\u003C\u002Fa>.\u003C\u002Fem>\u003C\u002Fp>\n",1783883383323]