[{"data":1,"prerenderedAt":28},["ShallowReactive",2],{"nr-de-google-stromverbrauch-ki-37-prozent-2025":3},{"slug":4,"title":5,"dek":6,"date":7,"time":8,"publishedAt":9,"updated":10,"updatedAt":10,"dateFmt":11,"updatedFmt":10,"kind":12,"tier":13,"author":14,"authorName":15,"topics":16,"tracker":10,"trackerLabel":10,"headlineStat":22,"image":23,"ogImage":24,"imageAlt":5,"csv":10,"minutes":25,"words":26,"html":27},"google-stromverbrauch-ki-37-prozent-2025","Googles KI-Infrastruktur treibt Stromverbrauch um 37 Prozent in die Höhe","Der Internetkonzern verbrauchte 2025 so viel Strom wie nie zuvor – hauptsächlich wegen des massiven Ausbaus von Rechenzentren für KI-Dienste. Trotz Rekordstromhunger gelang es Google, die operativen CO₂-Emissionen leicht zu senken.","2026-07-04","04:46","2026-07-04T04:46:00+02:00","","4. Juli 2026","daten","standard","ideal-syka","Ideal Syka",[17,18,19,20,21],"KI-Infrastruktur","Energieverbrauch","Nachhaltigkeit","Rechenzentren","CO₂-Emissionen","37 % Stromverbrauchssteigerung bei Google 2025","\u002Fnewsroom\u002Fimg\u002Fgoogle-stromverbrauch-ki-37-prozent-2025.webp","\u002Fog-nr\u002Fgoogle-stromverbrauch-ki-37-prozent-2025.de.png",2,434,"\u003Cp>Google hat im Jahr 2025 einen historischen Stromverbrauchsanstieg verzeichnet: Die jährliche Elektrizitätsmenge stieg um 37 Prozent – der größte Zuwachs in der Unternehmensgeschichte. Das geht aus Googles aktuellem Nachhaltigkeitsbericht hervor, den das Unternehmen über Ars Technica bekannt machte. Grund für den Energiehunger ist der massive Ausbau von Rechenzentren für KI-Produkte und -Services.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Die Zahlen sind beeindruckend: Googles Rechenzentren verbrauchten 2025 mehr als 42 Millionen Megawattstunden Strom – gegenüber 30,6 Millionen Megawattstunden im Jahr 2024. Zum Vergleich: Dieser Stromverbrauch entspricht dem gesamten Jahresverbrauch von Ländern wie Neuseeland, Dänemark oder Nigeria. Seit 2019 hat sich Googles Gesamtstromverbrauch um mehr als 250 Prozent erhöht, getrieben durch Google Cloud, YouTube-Streaming und eben die KI-Infrastruktur.\u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Emissionen sinken trotz Mehrverbrauch\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Das Paradoxe: Obwohl Google deutlich mehr Strom verbraucht, gelang es dem Konzern, die operativen CO₂-Emissionen um 2 Prozent zu senken. Möglich ist das durch massive Investitionen in erneuerbare Energien. Google hat 2025 Kaufverträge für 12 Gigawatt an &quot;zusätzlicher sauberer Energie&quot; abgeschlossen – ebenfalls ein Rekord. Seit neun Jahren gleicht das Unternehmen 100 Prozent seines globalen Stromverbrauchs durch Renewable-Energy-Käufe aus.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Google selbst gibt allerdings zu, dass dieses Modell eine Grauzone hat: Ein Unternehmen kann formal 100 Prozent Grünstrom &quot;kaufen&quot;, während es faktisch weiterhin Strom aus fossilen Energieträgern aus dem lokalen Netz nutzt. Deshalb hat Google sein Ziel verschärft – hin zu einer &quot;24\u002F7 Carbon-Free Energy&quot;-Ambition, die echte, zeitgleiche Nutzung von emissionsfreiem Strom bedeutet.\u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Lieferkette wird zum Problem\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Ein anderes Problem zeigt sich in der Lieferkette: Die Emissionen von Googles Zulieferern und Herstellern stiegen 2025 um 25 Prozent. Grund ist, dass viele dieser Partner in Asien-Pazifik auf Stromnetzen operieren, die noch stark von fossilen Energieträgern abhängig sind. Insgesamt stieg Googles &quot;ambitionbasierter&quot; CO₂-Fußabdruck um 18 Prozent auf 14,5 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente – das entspricht etwa dem Emissionsniveau von Ländern wie der Elfenbeinküste oder Panama.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Google räumt ein, dass der Weg zu seinen Klimazielen nicht linear verlaufen wird: &quot;Unsere KI-Infrastruktur wächst derzeit schneller, als das Stromnetz dekarbonisiert wird.&quot; Das ist eine zentrale Herausforderung für die gesamte Branche – und für deutsche Unternehmen relevant, die ebenfalls in KI-Infrastruktur investieren oder davon abhängig sind.\u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Was das für die Branche bedeutet\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Die Zahlen zeigen ein grundlegendes Dilemma: KI-Skalierung und Dekarbonisierung laufen aus dem Takt. Während Google mit enormen Mitteln versucht, den Stromhunger durch Grünstrom zu kompensieren, stellt sich die Frage, ob dieser Ansatz langfristig reicht – zumal auch andere Tech-Konzerne ihre KI-Rechenzentren massiv ausbauen. Für Regulatoren und Investoren wird es zunehmend wichtig, nicht nur auf Kaufverträge zu schauen, sondern auf echte, zeitgleiche Emissionsreduktion.\u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Quellen\u003C\u002Fh2>\n\u003Cul>\n\u003Cli>\u003Ca href=\"https:\u002F\u002Farstechnica.com\u002Fai\u002F2026\u002F07\u002Fgoogles-ai-buildout-drove-37-increase-in-electricity-use-in-2025\u002F\">Ars Technica\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fli>\n\u003C\u002Ful>\n\u003Cp>\u003Cem>Redaktionell verantwortet von \u003Ca href=\"\u002Fautor\u002Fideal-syka\">Ideal Syka\u003C\u002Fa>. Quellen und Arbeitsweise: \u003Ca href=\"\u002Fredaktion\">Redaktion &amp; Methode\u003C\u002Fa>. Hinweise und Korrekturen: \u003Ca href=\"mailto:ai@i6eal.de\">ai@i6eal.de\u003C\u002Fa>.\u003C\u002Fem>\u003C\u002Fp>\n",1783152434473]