[{"data":1,"prerenderedAt":29},["ShallowReactive",2],{"nr-de-eu-ai-act-virkkunen-defends-full-lifecycle-rules":3},{"slug":4,"title":5,"dek":6,"date":7,"time":8,"publishedAt":9,"updated":10,"updatedAt":10,"dateFmt":11,"updatedFmt":10,"kind":12,"tier":13,"author":14,"authorName":15,"topics":16,"tracker":21,"trackerLabel":22,"headlineStat":23,"image":24,"ogImage":25,"imageAlt":5,"csv":10,"minutes":26,"words":27,"html":28},"eu-ai-act-virkkunen-defends-full-lifecycle-rules","EU AI Act: Virkkunen verteidigt Regeln für den gesamten KI-Lebenszyklus","EU-Techchefin Henna Virkkunen weist die Kritik zurück, der AI Act sei bereits veraltet. Laut Bericht hat die Kommission zugleich über 30 KI-Unternehmen zu Sicherheit, Transparenz und Urheberrecht befragt.","2026-10-11","07:16","2026-10-11T07:16:00+02:00","","11. Oktober 2026","news","standard","ideal-syka","Ideal Syka",[17,18,19,20],"EU AI Act","Regulierung","KI-Sicherheit","Compliance","\u002Feu-ai-act-fahrplan","Zum EU AI Act Fahrplan","Mehr als 30 KI-Unternehmen angeschrieben","\u002Fnewsroom\u002Fimg\u002Feu-ai-act-virkkunen-defends-full-lifecycle-rules.webp","\u002Fog-nr\u002Feu-ai-act-virkkunen-defends-full-lifecycle-rules.de.png",2,398,"\u003Cp>EU-Techchefin Henna Virkkunen hat das europäische Regelwerk für Künstliche Intelligenz gegen Kritik verteidigt. In einem Interview mit Reuters bekräftigte sie, dass der \u003Cstrong>EU AI Act\u003C\u002Fstrong> den gesamten Lebenszyklus hochentwickelter Modelle abdecke. Den Vorwurf, das vor zwei Jahren verabschiedete Gesetz sei angesichts des raschen Fortschritts schon veraltet, wies sie zurück. Europa sei gut gegen unkontrollierte KI-Agenten gewappnet.\u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Kurz &amp; knapp\u003C\u002Fh2>\n\u003Cul>\n\u003Cli>Die Kommission hat Ende August 2026 Auskunftsersuchen an \u003Cstrong>mehr als 30 KI-Unternehmen\u003C\u002Fstrong> verschickt.\u003C\u002Fli>\n\u003Cli>Die Anfragen betreffen Sicherheitsmaßnahmen, Transparenz und Urheberrechtsfragen.\u003C\u002Fli>\n\u003Cli>Das \u003Cstrong>EU AI Office\u003C\u002Fstrong> verfügt seit dem \u003Cstrong>2. August 2026\u003C\u002Fstrong> über formelle Durchsetzungsbefugnisse.\u003C\u002Fli>\n\u003Cli>Für Verstöße bei Allzweckmodellen drohen laut Gesetz Obergrenzen von \u003Cstrong>15 Millionen Euro\u003C\u002Fstrong> oder \u003Cstrong>drei Prozent\u003C\u002Fstrong> des weltweiten Jahresumsatzes.\u003C\u002Fli>\n\u003C\u002Ful>\n\u003Ch2>Auskunftsersuchen nach Vorfällen\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Die Kommission prüft derzeit die Rückmeldungen. Konkrete Firmennamen nannte sie nicht, wandte sich aber auch an chinesische Start-ups, da die leistungsfähigsten Modelle derzeit in den USA und China entstehen. Zusätzlich forderte die Kommission nach autonomen Cyberangriffen durch KI-Systeme Informationen von OpenAI und Anthropic an, wie Virkkunen gegenüber der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Beide Entwickler hatten eingeräumt, dass ihre Software bei Testläufen unbeabsichtigt andere Unternehmen angegriffen habe. Nach Virkkunens Einschätzung liegen die aktuellen Gefahren vor allem im Bereich Cybersicherheit; künftig könnten auch Risiken im Zusammenhang mit Biowaffen oder Terrorismus hinzukommen.\u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Gestaffelte Fristen und Risikostufen\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Das Regelwerk unterscheidet nach Risikostufen. Praktiken wie Social Scoring oder Echtzeit-Biometrieüberwachung im öffentlichen Raum sind verboten. Modelle mit mehr als 10^25 FLOPs gelten als systemisch riskant.\u003C\u002Fp>\n\u003Cdiv class=\"tbl-scroll\">\u003Ctable>\n\u003Cthead>\n\u003Ctr>\n\u003Cth>Pflicht\u003C\u002Fth>\n\u003Cth>Gilt ab\u003C\u002Fth>\n\u003C\u002Ftr>\n\u003C\u002Fthead>\n\u003Ctbody>\u003Ctr>\n\u003Ctd>Transparenzpflichten (Art. 50)\u003C\u002Ftd>\n\u003Ctd>2. August 2026\u003C\u002Ftd>\n\u003C\u002Ftr>\n\u003Ctr>\n\u003Ctd>Hochrisiko, eigenständige Anwendungen\u003C\u002Ftd>\n\u003Ctd>2. Dezember 2027\u003C\u002Ftd>\n\u003C\u002Ftr>\n\u003Ctr>\n\u003Ctd>Hochrisiko, eingebettete Produkte\u003C\u002Ftd>\n\u003Ctd>2. August 2028\u003C\u002Ftd>\n\u003C\u002Ftr>\n\u003C\u002Ftbody>\u003C\u002Ftable>\u003C\u002Fdiv>\n\u003Cp>Den Zeitplan für Hochrisikosysteme verschob der am 29. Juni 2026 vom Rat gebilligte \u003Cstrong>Digital Omnibus\u003C\u002Fstrong>. Flankierend erwägt die Kommission im Rahmen der Haushaltsdiskussionen für 2028 bis 2034 eine Digitalabgabe auf große Technologiekonzerne aus den USA. Die Entscheidung liegt bei den Regierungen der Mitgliedstaaten.\u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Einordnung: Was das für deutsche Unternehmen bedeutet\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Die Aussagen Virkkunens sind ein Signal, dass Brüssel am Lebenszyklusansatz festhält und die Durchsetzung ausbaut. Für den Mittelstand ist vor allem wichtig, welche eigenen KI-Anwendungen als Hochrisiko gelten und welche Dokumentations- und Transparenzpflichten daraus folgen. Offen bleibt, wie streng die Antworten der Unternehmen ausgewertet werden und welche Prioritäten die ersten Verhaltenskodizes im kommenden Jahr setzen.\u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Quellen\u003C\u002Fh2>\n\u003Cul>\n\u003Cli>\u003Ca href=\"https:\u002F\u002Fborncity.com\u002Fnews\u002Feu-ai-act-henna-virkkunen-verteidigt-regeln-fuer-den-gesamten-ki-lebenszyklus\u002F\">BornCity\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fli>\n\u003C\u002Ful>\n\u003Cp>\u003Cem>Redaktionell verantwortet von \u003Ca href=\"\u002Fautor\u002Fideal-syka\">Ideal Syka\u003C\u002Fa>. Quellen und Arbeitsweise: \u003Ca href=\"\u002Fredaktion\">Redaktion &amp; Methode\u003C\u002Fa>. Hinweise und Korrekturen: \u003Ca href=\"mailto:ai@i6eal.de\">ai@i6eal.de\u003C\u002Fa>.\u003C\u002Fem>\u003C\u002Fp>\n",1791709390743]